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Blog von Daniel Grewing

Was ist “Pace”

18. Oktober 2015 Sport

Running
Wenn man häufiger läuft und trainiert und seine Fortschritte mit anderen teilt, kommt man oft auf den Begriff “Pace” zu sprechen. Dieser Begriff ist am Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich ganz einfach. “Pace” steht für die Geschwindigkeit, die so berechnet wird:

Pace = Minuten/km

Wenn man also davon spricht mit einem Pace von 6 Minuten zu laufen, dann muss man in 6 Minuten einen Kilometer gelaufen sein.
Am Anfang ist diese Rechnung etwas ungewohnt, aber es ist als Maßeinheit praktischer, als wenn man davon spricht mit einem Tempo vom 13 km/h zu laufen.
Besonders einfach kann man den Pace bei festgelegten Strecken bestimmen, wie bei Wettkämpfen. Läuft man die 5km in 30 Minuten, hatte man einen Pace von 6 Minuten/km. Viele Trainingspläne orientieren sich auch an diesen Werten. Setzt man sich also Ziel diese 5km in 30min zu laufen, sind die meisten Trainingseinheiten bei einem Pace von 7 Minuten oder auch 7:30 Minuten. Die Tempoläufe sind dann schneller und könnten bei einen Pace von 5 Minuten liegen.
Etwas einfacher kann man diesen Wert mit einer GPS-Laufuhr, oder einer Handy-App ermitteln. Ansonsten muss man bei Strecken, deren Länge man kennt (z.B. auf dem Sportplatz), einfach die Zeit messen.

Langsames Laufen

4. Oktober 2015 Sport

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Als „Langsames Laufen“ bezeichnet man eine Trainingsart beim Laufen. Sie wird vor allem bei langen Läufen angewendet. Wenn man sich nach dem Puls orientiert, ist dieser bei 70 bis 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz angesiedelt (wie man den bestimmen kann, habe ich in einem anderen Beitrag beschrieben).

Von Anfängern unterschätzt
Die Langsam-Laufen-Trainingseinheit wird sehr unterschätzt. Wie ich das so mitbekomme, machen Laufanfänger häufig den Fehler, im Training viel zu schnell zu laufen. Viele messen die Zeit und sind erst dann mit dem Training zufrieden, wenn sie eine bestimmte Strecke in einer neuen Bestzeit gelaufen sind oder wenn sie am Ende des Trainings das Gefühl haben, sich total verausgabt zu haben.
Ein häufiger Tipp für Anfänger über die optimale Geschwindigkeit beim Laufen ist, wenn man sich während des Laufens mit seinem Laufpartner unterhalten kann. Ich persönlich empfinde das als etwas zu unkonkret, außerdem laufe ich überwiegend alleine. Die Ausrüstung für das Lauftraining ist schon sehr überschaubar. Dennoch gehört eine Pulsuhr für mich zur Basisausrüstung dazu. Es muss ja keine teure Uhr sein, mit Rundenzähler, Kalorienverbrauch, virtuellen Laufpartner oder GPS. Die Funktionen Zeit und Pulsmessung reichen völlig aus. Interessant sind noch Werte wie Maximalpuls und Durchschnittspuls während einer Laufeinheit. Ich würde nur empfehlen keine Billiguhr zu kaufen, sondern von einer etablierten Marke. Von Polar oder Sigma gibt es sehr gute Einsteigeruhren.

Laufen nach Körpergefühl
Natürlich muss man nicht bei jeder Laufeinheit die Uhr tragen. Man sollte schon lernen, auf seinen Körper zu achten und ich denke, gerade beim Einstieg bekommt man erst dann ein Gefühl für die Belastung, wenn man weiß, welchen Puls man bei welchem Tempo hat. Am Anfang ist es nämlich ganz schon erschreckend, wie langsam eigentlich langsames Laufen ist. Während meiner Anfangszeit hatte ich Probleme bei einem 70%-Puls Fußgänger zu überholen.

Achim Achilles
Auf die Idee für diesen Beitrag brachte ich mich übrigens der Beitrag von Achim Achilles auf Spiegel Online.

Weitere Referenzen
Es gibt noch weitere Referenzen über das langsame Laufen. Vor meinem Urlaub habe ich mir die Zeitschrift Running gekauft (Ausgabe 5/2015) (ich kaufe übrigens gerne Laufzeitschriften für den Urlaub. Wenn man nämlich im Urlaub nicht zum Laufen kommt, kann man sein schlechtes Gewissen damit beruhigen, indem man liest und etwas für sein theoretisches Wissen tut). In diese Ausgabe spricht Susanne Wings darüber, dass ihre meisten Trainingseinheiten aus lockeren Dauerläufen bestehen. Schnelle Einheiten würden gar nicht so häufig vorkommen.

In der Runner’s World (Ausgabe Oktober 2010) werden unterschiedliche Parameter für die Trainingssteuerung verglichen (diese Parameter sind: Ermittlung der Laufgeschwindigkeit, Herzfrequenzmessung und Körpergefühl). Gerade für Laufeinsteiger wird die Herzfrequenzmessung empfohlen. Läuft man irgendwann ambitionierter können auch die anderen Methoden herangezogen werden.
In der Runner’s World (Ausgabe Februar 2011) wird die Methode LSD beschrieben. Die Trainingsmethode von Arthur Lydiard stammt aus den 70er-Jahren und steht für „long slow distance“. Sie steht für lange Läufe, die in einem sehr langsamen Tempo absolviert werden. Sie wird gerade Laufanfängern empfohlen, die zu Überlastungen oder Verletzungen neigen. Ein Zitat aus dem Beitrag:

„Ein guter Gradmesser ist die Herzfrequenz: Der Wert sollte bei dieser Einheit zwischen 70 und 75 Prozent der maximalen Herzfrequenz liegen“.

Bildquelle: Martin Abegglen

Projektvorstellung: Raspberry Pi und Tinkerforge im Auto

20. September 2015 Softwareentwicklung

Heute möchte ich mal eine total unfertige Projektidee von mir vorstellen. Nach meinem Tinkerforge und Raspberry Pi Projekt habe ich mal überlegt, ein neues Projekt zu starten. Die Ideen gehen von Drohnenbau, zu Hausüberwachung bis zur automatisierten Steuerung von RC-Autos.

Bei meiner aktuellsten Idee geht es darum, ein Auto um “Cockpit-Funktionen” zu erweitern. Konkret geht es um die Bereitstellung folgender Funktionen:

  • Navigation
  • Musikstreaming
  • Anzeige der Lage des Autos im 3d-Raum

Das Konzept enthält im Moment nur einen grafischen Prototypen (Wireframe), eine grobe Liste der Bauteile und eine Liste offener Probleme.
Die Funktionen sollen über ein mobiles Endgerät von einem Webserver bereitgestellt werden. Das Tablett oder Smartphone wird somit Bestandteil des Cockpits.

Die Idee stelle ich über zwei Wireframes vor:
Auf der Startseite wählt man den Modus aus, die Anzeige während der Fahrt oder eine Konfigurationsseite. Ist man bereits unterwegs, funktioniert nur der drive-Modus.
Startseite
Die nächste Seite enthält dann die Funktionen und Informationen während der Fahrt.
drive

Im Header wird die aktuelle Uhrzeit angezeigt.
Darunter sind Informationen zur Navigation (zurückgelegte Wegstrecke, aktuelle Geschwindigkeit, gesamte Wegstrecke) sowie Außen- und Innentemperatur.
Die dritte Zeile hat Zugriff auf die Musik: Sie zeigt den aktuellen Titel und man hat Zugriff auf Playlisten.
Die größte Anzeige gibt schließlich Auskunft über die Lage des Autos. Da sind die vertikale und horizontale Lage sowie die Beschleunigungswerte in den verschiedenen Richtungen.

Im Moment ist meine Vorstellung folgende Komponenten für das System einzusetzen:
Ein Raspberry Pi für den Webserver samt Datenbank für die Speicherung der Musik und Zugriff auf die Tinkerforge Komponenten.
Als Tinkerforge Komponenten benötige ich u.a.: 2 Temperatursensoren (innen und außen), den Accelerometer Bricklet für die Beschleunigungen auf den drei Achsen, ein GPS-Brickelt für die Navigation sowie den IMU Brick für die Kompass- und Gyroskop-Funktionen.

Dieses System aufzubauen stelle ich mir Moment noch nicht so kompliziert vor, schwierig wird für mich (als jemand der nie an Autos rumbastelt) wie ich eine vernünftige Stromversorgung für das System zur Verfügung stellen kann.

Kategorisierung von Glückwunschkarten

13. September 2015 Sonst so

Ich bin eigentlich kein Messi-Typ, der jeden Schnipsel oder Gegenstand aufbewahren muss. Aber ich sammle Glückwunschkarten aller Art, ob für meinen Geburtstag, Weihnachten oder andere Anlässe.
Diese Sammlung brachte mich jetzt auf die Idee für diesen Beitrag.
Die ganzen Karten kann man nämlich ganz gut kategorisieren. Hier eine Auswahl meiner Karten.

Die Jahreskarten
Einige haben bei ihren Geburtstagen ein Problem mit dem Alter. Damit das aber nicht verschwiegen wird und jeder weiß, wie viele Jahre derjenige bereits auf dem Buckel hat, verschenkt man einfach eine Geburtstagskarte mit Jahreszahl.
zahlen

Geldgeschenke
Geldgeschenke sind natürlich immer willkommen. Damit der Schein beim Öffnen der Karten nicht herausfällt und im Eifer des Gefechts (“Geschenkpapier zerreißen”) verloren geht, eignen sich diese Karten mit Fach
geld

Hund-Katze-Maus
Tierkarten gehen immer. Ich bin zwar Katzenfan, dennoch habe ich auch andere Tiere in meiner Sammlung gefunden.
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Die Glücksschwein-Karte
Was wünscht man zum Geburtstag: Gesundheit und Glück. Die Glücksschweine-Karte geht also immer
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Die Königskarte
Am Tag des Geburtstags steht man im Vordergrund. Grund genug die Königskarte auszuspielen
king

Alter-Sack-Karte
Wenn man auf das Alter nicht mit der Jahreskarte anspielen möchte, kann man es natürlich auch etwas suptiler machen
alter

Die Oma-Karte
Meine Oma macht mir jedes Jahr eine eigene Karte. Hier eine kleine Auswahl. Beachtenswert ist: Sie bleibt ihrem Stil immer treu
oma

Latte-Art

5. September 2015 Kaffee

Ich bin auch nicht unbedingt ein Fan von Latte-Art, also der Verhübschung des Milchschaums bei einem Cappuccino. Ja, es ist nett anzusehen und es gehört schon Menge Können dazu, Herzchen, Bäume oder andere Muster in den Milchschaum zu malen. Wenn aber der Kaffee nicht schmeckt oder der Milchschaum zu fest oder zu flüssig ist, taugt auch keine Kunst.
So deutlich wie in diesem Video würde ich meine Kritik aber wohl dann nicht ausdrücken: https://www.facebook.com/remedybylonsdalestroastersbelconnen?pnref=story

Wer die Kaffee-Kunst trotzdem toll findet, kann sich ja mal selber daran versuchen.

Tinkerforge mit neuen Bauteilen

30. August 2015 Allgemein

Tinkerforge hat eine ganze Palette von neuen und überarbeiteten Bricklets herausgebracht. In einer vierteiligen Artikelserie auf ihrem Blog werden die einzelnen Neuerungen vorgestellt.
Sehr interessant finde ich folgende Sensoren.

Accelerometer Bricklet

Das Accelerometer Bricklet ist mit einem 3-Achsen Beschleunigungssensor ausgestattet. Aus der gemessenen Beschleunigung entlang der drei Achsen kann dann die Neigung des Bricklets in Form des Roll- und Nickwinkels berechnet werden

Diesen Sensor möchte ich auch in einer nächsten Idee eines IoT-Projekts einsetzen (darüber werde ich hier auch noch berichten). Dieser Sensor würde sich auch für eine Drohne eignen. Als Idee habe ich noch, mal eine komplett autonome Drohne zu bauen, die sich anhand der Werte dieser Sensoren bewegt. Die Drohne soll sich selbstständig im Raum bewegen können. Bei diesem Projekt scheitert es bei mir aber noch bei den Kenntnissen zu Motoren und der E-Technik im Allgemeinen, also alles was so mit Löten zu tun hat.

Laser Range Finder Bricklet

Das Laser Range Finder Bricklet verwendet einen Laser-Enfernungssensor und kann Entfernungen von bis zu 40m mit einer Auflösung von 1cm und Geschwindigkeiten von bis zu 127m/s mit einer Auflösung von 1m/s bestimmen.

Dieser Sensor könnte auch bei einem Drohnenprojekt als Abstandsmesser zum Einsatz kommen. Er ist schon ziemlich teuer (>100€), aber ich finde die Genauigkeit schon bemerkenswert. Er würde sich vielleicht auch bei einer Lösung für eine Einpark-Hilfe für Autos eignen.

Dust Detector Bricklet

Mit dem Dust Detector Bricklet können Bricks Staubdichte messen. Die gemessene Staubdichte kann in µg/m³ ausgelesen werden.

Die Idee auf Tinkerforge, diesen Sensor zu nutzen um den nächsten Staubsaugen-Termin zu bestimmen, ist sicher ganz interessant. Nett wäre auch eine Dunstabzugshaube in der Küche, die auf die Rauchentwicklung reagiert. Möglich wäre auch ein Feuermelder; aber so einen Sensor würde ich nicht als Hobbyprojekt umsetzen, sondern lieber auf die Profigeräte vertrauen ;-).

Kaffeerezepte und kalte Extraktion

16. August 2015 Kaffee

Man kann Kaffee in sehr vielen Variationen zubereiten und geniessen. Etwas pfiffiger wird es, wenn man noch andere Zutaten hinzufügt. Ich gebe zu, mir reicht ein Espresso, Milch und eine gute Kugel Vanilleeis. Die Sahnehaube muss nicht sein, ist aber nett anzusehen. Neben dem Eiskaffee gibt es noch viele andere Zubereitungsarten. Ich finde die Sammlung im Blog vom Coffee Circle sehr gut, nachmachen lohnt sich.

Diese Woche habe ich noch eine ganz neue Zubereitungsart kennen gelernt: Die Kaltextraktion von Kaffee. Es gibt unterschiedlichste Methoden Kaffee ohne heißes Wasser zuzubereiten. Im Beitrag der FAZ Alles kalter Kaffee werden verschiedene Methoden vorgestellt.
Ich habe gestern versucht die French Press Variante zuzubereiten. Kaffee in die French Press (bei einem Verhältnis von 50g Kaffee auf 1l kaltes Wasser) und etwa 14 Stunden gewartet. Ich habe dann den Kaffee nicht erhitzt, sondern kalt probiert. Ich fand ihn jetzt nicht ungenießbar, aber richtig überzeugen konnte mich dieser erste Versuch noch nicht.
Ich werde mich nochmal richtig einlesen, unter anderem hier:
Cold Brew und Ice Brew: Was steckt dahinter?
und dann berichten.

Laufen nach Trainingsplänen: Der Maximalpuls

9. August 2015 Sport

1024px-Running_icon_-_Noun_Project_17825.svgSeit kurzer Zeit trainiere ich wieder nach einem Trainingsplan fürs Laufen. Der Lauf findet im Oktober statt und der Plan geht über 10 Wochen. Einen passenden Trainingsplan zu finden, ist gar nicht so schwer. Viele Webseiten geben eine gute Orientierung, wie man sich selbst einschätzen kann und welcher Plan geeignet sein könnte. Die meisten Pläne sind sehr ähnlich aufgebaut. Meist gibt es drei bis vier Einheiten die Woche. Darunter ist dann ein langer Lauf am Wochenende. In der Woche ein oder zwei lockere Läufe und ein schnellerer Lauf. Der schnelle Lauf kann dann auch ein Fahrtenspiel oder ein Intervallllauf sein.
Hat man den richtigen Plan für sich gefunden, hat man gleich die erste Herausforderung. Bei der Belastung der einzelnen Läufe wird von einer Pulsfrequenz ausgegangen, die sich am Maximalpuls orientiert. Einen langsamen Lauf soll man dann bei 70-75% der maximalen Herzfrequenz angehen. Für die Bestimmung des Maximalpulses gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Faustformel
Eine einfache Orientierung gibt die Berechnung

Hf(max) = 220 minus Lebensalter

Oder differenziert nach Geschlecht kann man auch nach diesen Formeln eine Orientierung gewinnen

Männer: Hf(max) = 223 – 0,9 x Lebensalter

Frauen: Hf(max) = 226 – Lebensalter

Es gibt noch weitere Faustformeln, wirklich genau ist aber keine, weil sie sich nicht an die persönlichen Eigenschaften des Läufers orientieren können.

Der Selbsttest
Man läuft sich etwa 10 Minuten ein. Anschließend läuft man drei Minuten schnell, aber noch nicht an der Belastungsgrenze. Nach zwei Minuten auslaufen nimmt man sich weitere drei Minuten für eine noch etwas schnellere Einheit. Die letzte Einheit, ebenfalls nach zwei Minuten traben, läuft man an der Belastungsgrenze. Nach diesen drei Minuten sollte man wirklich so fertig ist, dass nichts mehr geht. Diesen letzten Pulswert kann man dann als Maximalpuls heranziehen.

Leistungsdiagnostik
Die genaueste und gesündeste Bestimmung ist die unter ärztlicher Betreuung. Bei einer Leistungsdiagnostik kann dann nicht nur der Max-Puls bestimmt werden, sondern auch die Pulgrenzen für die Aerobe und Anaerobe Belastung. Zusätzlich kann grob berechnet werden, mit welchem Puls man verschiedene Wettkampfdistanzen (5km, 10km, (Halb)Marathon) herangehen sollte und mit welcher realistischen Zielzeit man rechnen kann.

Ich orientiere mich bei der Berechnung der verschiedenen Pulsbereiche an dem Puls, den ich am Ende eine 5km-Wettkampfes hatte. Im Ziel ging gar nichts mehr und ich hatte selbst das Gefühl, das mein Herzschlag nicht mehr weiter steigen sollte und konnte.

Man sollte bei Trainingsplänen, ob nun für eine kürzere oder längere Distanz, die Belastung für die Pumpe nicht unterschätzen und sich regelmäßig checken lassen. Aber 35 kann man das alle zwei Jahre machen, u.a. wird auch ein Bleastungs-EKG durchgeführt. Ist man jünger macht das sicher auch der Hausarzt, ein Sportmediziner oder der Kardiologe (der einem dann sicher raten wird, moderat laufen ist gut, aber ein Marathon ist schon etwas zu viel). Für die Leistungsdiagnostik sucht man sich einfach etwas in der Nähe aus.

Minikompendium zum Thema Microservices

26. Juli 2015 Softwareentwicklung, Systemadministration

Neues zum Thema Microservices: Martin Fowler hat eine Art Minikompendium über Microservices erstellt.
Dieses ist unterteilt in die folgenden vier Bereiche:

Was sind Microservices?
Sehr kurz, aber prägnant beschreibt Fowler Microservices anhand ihrer Eigenschaften. Diverse Verlinkungen geben dann einen genaueren Einblick in das Thema.

Wann sollte ich sie nutzen?
Ob man diesen Architekturstil einsetzen möchte hängt natürlich auch immer von den aktuellen Anforderungen ab. Fowler beschreibt Vor- und Nachteile und zieht Vergleiche mit dem monolithischen Ansatz.

Wie erstellt man Microservices?
Dieser Bereich ist eine Linksammlung auf ein Buch und diversen Beiträgen und Vorträgen.

Wer nutzt sie?
Hier findet man Informationen zu den Vorreitern des Architekturstils: Netflix, Amazon und Google. Sehr interessant ist ein Beitrag der REA Group, einer australischen Firma in der Immobilienbranche. Die Firma teilt ihre Erfahrungen bei der Umstellung eines monolithischen Systems auf Microservices.

Material Design Lite

17. Juli 2015 Webdesign

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In meinem Beitrag 5 Tipps, wie man als Webentwickler gutes Webdesign hinbekommt habe ich u.a. die Guidelines von Google für das Material Design von Android vorgestellt. Eine ausführliche Vorstellung dieser Guideline hat auch das Smashing Magazine veröffentlicht.
Google hat jetzt eine Seite für die Anwendung des Material Designs für Webseiten vorgestellt, Material Design Lite. Dort findet sich ein Set aus Komponenten, Templates und verschiedenen Styles, die man sich herunterladen kann. Mit diesen Werkzeugen ist es relativ leicht, eine Webseite im Stil einer Android Anwendung zu erstellen.
Die Sourcen finden sich auch auf GitHub und stehen unter der Apache2 Lizenz.