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Blog von Daniel Grewing

Tinkerforge mit neuen Bauteilen

30. August 2015 Allgemein

Tinkerforge hat eine ganze Palette von neuen und überarbeiteten Bricklets herausgebracht. In einer vierteiligen Artikelserie auf ihrem Blog werden die einzelnen Neuerungen vorgestellt.
Sehr interessant finde ich folgende Sensoren.

Accelerometer Bricklet

Das Accelerometer Bricklet ist mit einem 3-Achsen Beschleunigungssensor ausgestattet. Aus der gemessenen Beschleunigung entlang der drei Achsen kann dann die Neigung des Bricklets in Form des Roll- und Nickwinkels berechnet werden

Diesen Sensor möchte ich auch in einer nächsten Idee eines IoT-Projekts einsetzen (darüber werde ich hier auch noch berichten). Dieser Sensor würde sich auch für eine Drohne eignen. Als Idee habe ich noch, mal eine komplett autonome Drohne zu bauen, die sich anhand der Werte dieser Sensoren bewegt. Die Drohne soll sich selbstständig im Raum bewegen können. Bei diesem Projekt scheitert es bei mir aber noch bei den Kenntnissen zu Motoren und der E-Technik im Allgemeinen, also alles was so mit Löten zu tun hat.

Laser Range Finder Bricklet

Das Laser Range Finder Bricklet verwendet einen Laser-Enfernungssensor und kann Entfernungen von bis zu 40m mit einer Auflösung von 1cm und Geschwindigkeiten von bis zu 127m/s mit einer Auflösung von 1m/s bestimmen.

Dieser Sensor könnte auch bei einem Drohnenprojekt als Abstandsmesser zum Einsatz kommen. Er ist schon ziemlich teuer (>100€), aber ich finde die Genauigkeit schon bemerkenswert. Er würde sich vielleicht auch bei einer Lösung für eine Einpark-Hilfe für Autos eignen.

Dust Detector Bricklet

Mit dem Dust Detector Bricklet können Bricks Staubdichte messen. Die gemessene Staubdichte kann in µg/m³ ausgelesen werden.

Die Idee auf Tinkerforge, diesen Sensor zu nutzen um den nächsten Staubsaugen-Termin zu bestimmen, ist sicher ganz interessant. Nett wäre auch eine Dunstabzugshaube in der Küche, die auf die Rauchentwicklung reagiert. Möglich wäre auch ein Feuermelder; aber so einen Sensor würde ich nicht als Hobbyprojekt umsetzen, sondern lieber auf die Profigeräte vertrauen ;-).

Kaffeerezepte und kalte Extraktion

16. August 2015 Kaffee

Man kann Kaffee in sehr vielen Variationen zubereiten und geniessen. Etwas pfiffiger wird es, wenn man noch andere Zutaten hinzufügt. Ich gebe zu, mir reicht ein Espresso, Milch und eine gute Kugel Vanilleeis. Die Sahnehaube muss nicht sein, ist aber nett anzusehen. Neben dem Eiskaffee gibt es noch viele andere Zubereitungsarten. Ich finde die Sammlung im Blog vom Coffee Circle sehr gut, nachmachen lohnt sich.

Diese Woche habe ich noch eine ganz neue Zubereitungsart kennen gelernt: Die Kaltextraktion von Kaffee. Es gibt unterschiedlichste Methoden Kaffee ohne heißes Wasser zuzubereiten. Im Beitrag der FAZ Alles kalter Kaffee werden verschiedene Methoden vorgestellt.
Ich habe gestern versucht die French Press Variante zuzubereiten. Kaffee in die French Press (bei einem Verhältnis von 50g Kaffee auf 1l kaltes Wasser) und etwa 14 Stunden gewartet. Ich habe dann den Kaffee nicht erhitzt, sondern kalt probiert. Ich fand ihn jetzt nicht ungenießbar, aber richtig überzeugen konnte mich dieser erste Versuch noch nicht.
Ich werde mich nochmal richtig einlesen, unter anderem hier:
Cold Brew und Ice Brew: Was steckt dahinter?
und dann berichten.

Laufen nach Trainingsplänen: Der Maximalpuls

9. August 2015 Sport

1024px-Running_icon_-_Noun_Project_17825.svgSeit kurzer Zeit trainiere ich wieder nach einem Trainingsplan fürs Laufen. Der Lauf findet im Oktober statt und der Plan geht über 10 Wochen. Einen passenden Trainingsplan zu finden, ist gar nicht so schwer. Viele Webseiten geben eine gute Orientierung, wie man sich selbst einschätzen kann und welcher Plan geeignet sein könnte. Die meisten Pläne sind sehr ähnlich aufgebaut. Meist gibt es drei bis vier Einheiten die Woche. Darunter ist dann ein langer Lauf am Wochenende. In der Woche ein oder zwei lockere Läufe und ein schnellerer Lauf. Der schnelle Lauf kann dann auch ein Fahrtenspiel oder ein Intervallllauf sein.
Hat man den richtigen Plan für sich gefunden, hat man gleich die erste Herausforderung. Bei der Belastung der einzelnen Läufe wird von einer Pulsfrequenz ausgegangen, die sich am Maximalpuls orientiert. Einen langsamen Lauf soll man dann bei 70-75% der maximalen Herzfrequenz angehen. Für die Bestimmung des Maximalpulses gibt es verschiedene Möglichkeiten.

Faustformel
Eine einfache Orientierung gibt die Berechnung

Hf(max) = 220 minus Lebensalter

Oder differenziert nach Geschlecht kann man auch nach diesen Formeln eine Orientierung gewinnen

Männer: Hf(max) = 223 – 0,9 x Lebensalter

Frauen: Hf(max) = 226 – Lebensalter

Es gibt noch weitere Faustformeln, wirklich genau ist aber keine, weil sie sich nicht an die persönlichen Eigenschaften des Läufers orientieren können.

Der Selbsttest
Man läuft sich etwa 10 Minuten ein. Anschließend läuft man drei Minuten schnell, aber noch nicht an der Belastungsgrenze. Nach zwei Minuten auslaufen nimmt man sich weitere drei Minuten für eine noch etwas schnellere Einheit. Die letzte Einheit, ebenfalls nach zwei Minuten traben, läuft man an der Belastungsgrenze. Nach diesen drei Minuten sollte man wirklich so fertig ist, dass nichts mehr geht. Diesen letzten Pulswert kann man dann als Maximalpuls heranziehen.

Leistungsdiagnostik
Die genaueste und gesündeste Bestimmung ist die unter ärztlicher Betreuung. Bei einer Leistungsdiagnostik kann dann nicht nur der Max-Puls bestimmt werden, sondern auch die Pulgrenzen für die Aerobe und Anaerobe Belastung. Zusätzlich kann grob berechnet werden, mit welchem Puls man verschiedene Wettkampfdistanzen (5km, 10km, (Halb)Marathon) herangehen sollte und mit welcher realistischen Zielzeit man rechnen kann.

Ich orientiere mich bei der Berechnung der verschiedenen Pulsbereiche an dem Puls, den ich am Ende eine 5km-Wettkampfes hatte. Im Ziel ging gar nichts mehr und ich hatte selbst das Gefühl, das mein Herzschlag nicht mehr weiter steigen sollte und konnte.

Man sollte bei Trainingsplänen, ob nun für eine kürzere oder längere Distanz, die Belastung für die Pumpe nicht unterschätzen und sich regelmäßig checken lassen. Aber 35 kann man das alle zwei Jahre machen, u.a. wird auch ein Bleastungs-EKG durchgeführt. Ist man jünger macht das sicher auch der Hausarzt, ein Sportmediziner oder der Kardiologe (der einem dann sicher raten wird, moderat laufen ist gut, aber ein Marathon ist schon etwas zu viel). Für die Leistungsdiagnostik sucht man sich einfach etwas in der Nähe aus.